Wissenswertes über Videoüberwachung

Analoge Videoüberwachung

 

Dies ist die traditionelle Kameratechnik mit der Ausgabe eines analogen Videosignals bis zur sogenannten D1-Auflösung von 720 x 576 Pixel (PAL). Häufig zu finden bei älteren Bestandsanlagen, wie in Banken, Tankstellen oder Spielcasinos. Die Übertragung erfolgt hier unverschlüsselt über Koaxialkabel, ermöglicht jedoch hohe Reichweiten ohne Zwischenverstärker. Da die Kameras mit genormten PAL-Signalen arbeiten, sind diese unabhängig vom Hersteller untereinander kompatibel. Analoge Kameras können für die Life-Ansicht direkt an einen Monitor angeschlossen werden. Für die Videoaufzeichnung benötigen diese zusätzlich einen digitalen Videorekorder (DVR).

Analoge High-Definition Videoüberwachung

 

Die analoge High Definition Videoüberwachung in der HD-TVI Technik ist eine Weiterentwicklung der traditionellen analogen Kameratechnik und ermöglicht hochauflösende Bildaufnahmen von bis zu 2582×1936 Pixel, was 5 Mega Pixel entspricht. Ein großer Vorteil neben den günstigen Anschaffungspreis gegenüber einer IP Videoüberwachung ist die Weiterverwendung der bereits vorhandenen Verkabelung bei älteren Bestandsanlagen via herkömmlichen Koaxialkabel. Durch einen Hybrid fähigen digitalen Videorekorder ist es zudem möglich, mehrere Übertragungstechniken parallel zu nutzen und die Videoüberwachung sukzessive zu erneuern. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, den digitalen Videorekorder in ein Netzwerk einzubinden, was den Zugriff über einen PC, Tablet oder auch das Smartphone von unterwegs ermöglicht.

IP Videoüberwachung

 

Die IP Videoüberwachung ist die modernste und am weitesten entwickelte Videoüberwachung und bietet eine Vielzahl an Anwendungsmöglichkeiten, wie z. B. steuerbare Speed-Dome Kameras mit automatischer Tracking-Funktion. IP Kameras werden direkt in ein Netzwerk eingebunden und übertragen dabei das Video- und Tonsignal verschlüsselt in digital. Durch PoE (Pover Over Ethernet), was die parallele Stromversorgung über CAT Netzwerkkabel ermöglicht, muss keine zweite Leitung für das Kameranetzteil verlegt werden. IP Kameras bieten mittlerweile Bildauflösungen bis hin zu 4K (Ultra HD), was 4096 × 2160 Pixel entspricht und ermöglichen insbesondere Details in den Aufnahmen. Gegenüber analogen Kameras besitzen IP Kameras ein eigenes, grafisches Web-Interface, worüber alle Einstellungen vorgenommen werden können. Zusätzlich ist die direkte Speicherung auf eine integrierte Speicherkarte möglich, ohne einen Netzwerk-Videorekorder (NVR) nutzen zu müssen.

Vergleich IP Kameras zu analogen (AHD) Kameras:

 

Vorteile analoge Kameras (AHD)

  • Verwendung einer bereits vorhandenen analogen Verkabelung
  • Preiswerter als IP Kameras
  • Kamerahersteller untereinander kompatibel, da analoge Kameras mit genormten PAL Signalen arbeiten
  • Geringere Lichtempfindlichkeit und bessere Farbtreue bei schwachem Licht
  • Übertragung von Videosignalen bis zu einer Reichweite von 300 Meter ohne Zwischenverstärker möglich
  • Direkter Anschluss an einen Monitor

 

Vorteile IP Kameras (Netzwerkkameras)

  • Verwendung einer bereits vorhandenen Netzwerkstruktur
  • Drahtloser Empfang über Wlan
  • Keine separate Stromversorgung bei Unterstützung von Power Over Ethernet (PoE) erforderlich
  • Verschlüsselte Videosignalübertragung von Bild und Ton
  • Hohe Bildauflösung durch Megapixelobjektive (Bis zu 8 MP = 4K Ultra HD)
  • Geringere Archivierungskosten durch integrierte Speicherkartenslots
  • Über Standard-Webbrowser erreichbar

Welche Kriterien beeinflussen die Nachtsicht von Videoüberwachungskameras?

 

Für die Nachtsicht besitzen Videokameras integrierte Infrarot-LED´s. Die Nachtsicht wird dabei in Schwarz/Weiß dargestellt.

Die Reichweite der Infrarotbeleuchtung ist insbesondere vom Reflexionsgrad der Umgebung abhängig. Je dunkler der Untergrund bzw. der Hintergrund des zu überwachenden Bereiches, desto geringer ist die Reichweite der Infrarotbeleuchtung.

Die Überwachungskameras benötigen daher die Reflexionen der Infrarotbeleuchtung, um ein klares Bild bei Nacht darstellen zu können. Auch ist die Bildbreite und die Entfernung entscheidend, denn je breiter das Bild oder je größer die Entfernung, desto undeutlicher ist eine Person zu erkennen.

Die Herstellerangaben für die Reichweite der IR-LED´s sind als Richtwerte anzusehen, welche unter Idealbedingungen im Labor gemessen wurden.

Für eine zufriedenstellende Nachtsicht gibt es sogenannte DarkFighter Kameras, welche neben Hochleistungs-IR-LED´s einen Sensor mit geringem Lichtbedarf besitzen. Zudem eignen sich Dome-Kameras geg. klassischen Bullet-Kameras weniger für den Außenbereich, da eine verschmutzte Glaskuppel die IR-LED´s reflektiert, so dass das Bild überbelichtet ist, was sich wie ein dichter Nebel im Bild zeigt.

Abhilfe kann eine helle Außenbeleuchtung über Weißlichtstrahler oder zusätzliche IR-LED´s schaffen.

SafeHome Moritz

Industriestraße 10

57520 Neunkhausen

(Westerwald)

 

Telefon:

02661 9839295

Fax:

02661 9839299

Mobil:

0151 58780079

Geschäftszeiten

Montag - Freitag08:00 - 12:30
13:30 - 17:00
Freitag08:00 - 12:30
13:30 - 16:00

Flyer Einbruchschutz SafeHome Moritz
Flyer-SHM.pdf
PDF-Dokument [2.9 MB]
Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
Copyright 2019 by SafeHome Moritz